ZEIT Online (28.04.2011)
Jetzt müsst ihr uns was bieten!
Weil die Gesellschaft altert, könnten Mitarbeiter den Firmen bald diktieren, wie ihre Arbeitsstelle ausgestattet sein soll.
Bis vor Kurzem suchte Stefan Koop nur Führungskräfte für die erste Reihe. »Executive Search« heißt das im Branchenjargon, und große Beratungsunternehmen wie Amrop Delta, wo Koop als Headhunter arbeitet, machten damit ihr ganzes Geschäft. Headhunting lohne sich nur bei Vorständen, hieß es lange. Die Rasterfahndung nach Talenten ist aufwendig – und die Rechnung, die die Headhunter am Ende präsentieren, ist hoch: ein Drittel des Jahresgehalts des Gesuchten.
